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Landesweiter Fachtag der GSH-Koordinator/innen im Wetteraukreis

Die Präventions-Kampagne "Gewalt-Sehen-Helfen" wird hessenweit in verschiedenen Landkreisen und Städten umgesetzt. Auf Einladung von Dominik Turski, Zentrale Geschäftsstelle des Netzwerks gegen Gewalt, trafen sich die verantwortlichen Koordinatoren und Koordinatorinnen am 19. April 2017 zu einer gemeinsamen Fachtagung in der Kreisverwaltung des Wetteraukreises in Friedberg. 

Bei dem Treffen wurde sowohl über die inhaltliche Ausrichtung der Kampagne als auch über organisatorische Themen, wie zum Beispiel die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit diskutiert.

Chris Kaletsch und Stefan Rech, die beide auch an der konzeptionellen Weiterentwicklung des Programms beteiligt sind, gingen in ihrem Vortrag auf die gesellschaftlichen Veränderungen der letzten 20 Jahre ein und erklärten einen sich daraus ergebenden Perspektivwechsel. Dieser findet seinen Ausdruck im Untertitel der Kampagne, wo fortan nicht mehr von einer "Unkultur des Wegschauens", sondern von einer "Kultur des Hinschauens" die Rede sein soll.

Trotz lebhafter und kontroverser Diskussionen waren sich die Teilnehmenden am Ende der Tagung einig, dass sich ihr Engagement für "Gewalt-Sehen-Helfen" lohnt. Denn mit dem Programm wird zu einem friedlicheren und sichereren Zusammenleben aller Menschen beigetragen.

 

 

veröffentlicht am: 21.04.2017

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